Wedding Guide

Mein Hochzeitsratgeber Mit Tipps, anregungen und inspirationen rund um euren grossen tag

herzlichen Dank!

YAY! Ich bin dabei! Und freue mich jetzt schon riesig darauf, euren Tag fotografisch begleiten zu dürfen!

Ich danke euch für euer Vertrauen! Ihr könnt euch sicher sein: Ich werde mein Bestes geben, um eure schönsten Hochzeitsmomente festzuhalten.

Aufgrund dessen, dass ihr vermutlich das erste mal eine Hochzeit plant und selbst dabei Hauptattraktion seid, habe ich diesen kleinen „Ratgeber“ für euch geschrieben.

Natürlich sind die Dinge, die ich hier mit euch teile, kein Muss. Es ist eure Feier und ihr plant sie genau so, wie ihr sie euch erträumt habt!

Im Laufe der Zeit habe ich jedoch festgestellt, dass sich Paare oft die selben Fragen stellen und auch manchmal die gleichen Probleme haben. Im Austausch mit Ihnen habe ich oftmals aus meinen Erfahrungen schöpfen dürfen und gewisse Ängste nehmen oder eben auch kleine Tipps geben können.

Mein Anliegen hierbei ist es immer, dass eure Hochzeitsdokumentation noch schöner wird. Dieser Ratgeber soll euch also vor allem aus meiner Fotografen-Sicht inspirieren!

Vorbereitung ist alles?

Egal wieviel Zeit und Liebe ihr in eure Hochzeit steckt … wenn ich eins über die Jahre gelernt habe: eine „perfekte Hochzeit“ gibt es nicht. Denn was macht „perfekt“ überhaupt aus?

Aus meiner Erfahrung sind es genau die spontanen, nicht geplanten Momente, die euren Tag zu etwas Besonderem machen. Glaubt mir: Es wird immer etwas Unvorhergesehenes passieren. Aus Fotografinnen-Sicht ist es manchmal übrigens genau das, was eine Reportage so authentisch macht.

Versucht euch während der Planung also nicht zu viel Druck zu machen. Ich weiß, das ist oftmals leichter gesagt als getan – vor allem durch die immensen Inspirationsquellen aktuell. Nutzt ruhig die Inspirationen auf Pinterest, Instagram und Co. Aber geht sorgsam damit um, denn sie können auch ganz schnell zu Überforderung führen. Ihr müsst nicht jeden Trend mitmachen, ihr müsst auch nicht in einem Meer aus 10.000 Wildblumen heiraten! Eure Hochzeit wird euch widerspiegeln, wenn ihr euch treu bleibt.

Im Übrigen ist es völlig okay sich Hilfe zu holen. Ob das professionell über ein/n Weddingplaner/in oder auch mithilfe von Freunden, Trauzeugen etc. geschieht. Ein „unter die Arme greifen“ kann bei so einem Event nie schaden! Vor allem am Tag der Hochzeit selbst sollt ihr genießen – gebt also gewisse Abläufe aus der Hand, damit ihr euch nicht kümmern müsst sondern vor allem genießen könnt!

Und zu Guter letzt: Shit happens!

Ich sag es euch – auf fast jeder Hochzeit geht irgendetwas schief. Und vermutlich wird auch bei eurer Hochzeit eine Kleinigkeit schief gehen. Nehmt es mit Leichtigkeit und einem Lächeln. Dieser Tag wird nie wieder kommen und jede Sekunde, die ihr euch über etwas ärgert und nicht im Moment lebt, ist absolut verschenkt!

Unser perfektes kennenlernen

Ich habe euch sicherlich schon während unseres Gesprächs von den Vorzügen eines Engagement Shooting berichtet. Ich nenne es auch gerne „das fotografische Kennenlernen“. Denn genau das ist es. Wir haben uns zwar schon beim Vorgespräch gesehen und uns für sympathisch befunden - aber je mehr wir uns vorab kennen, desto authentischer und natürlicher werden eure Fotos. Für solche Fotos braucht es ein gewisses Vertrauen, da ich mitunter „ganz nah“ an euch dran bin. Denn ich möchte nicht nur die offensichtlichen sondern auch die ganz leisen Momente, die Blicke zwischen euch und die kleine Berührungen aufnehmen. Und nicht nur ich lerne euch bei einem solchen Vorab-Shooting besser kennen – natürlich bekommt auch ihr einen besseren Einblick in meine Arbeitsweise. Das kann Unsicherheiten lösen und ihr seid am großen Tag selbst nicht mehr so nervös.

Die entstandene Bilder können übrigens perfekt für die Einladungskarten oder auch Save-the-Date benutzt werden.

die letzten momente vor dem ja-wort

Während dem Getting Ready fotografiere ich nicht nur euch sondern vor allem auch viele kleine Details. So habe ich die Möglichkeit die Papeterie in einem schönen Foto festzuhalten und auch eure Kleidung, Schuhe und Accessoires sowie die Ringe ins rechte Licht zu rücken. Ihr habt euch schließlich so viele Gedanken darüber gemacht, dass diese Elemente es definitiv Wert sind auf ganz besondere Weise festgehalten zu werden!

Wo und wie ihr das Getting Ready umsetzt dürft ihr natürlich entscheiden. Aus fotografischer Sicht kann ich euch allerdings noch ein paar Tipps mit auf den Weg geben:

Umgebung

matching outfits

liebesbotschaften

Solltet ihr euch Zuhause fertig machen, wählt für euer Getting Ready unbedingt den möglichst hellsten Raum aus. So kann ich im besten Fall auf unschönes Kunstlicht verzichten, was auf Fotos nie optimal ist.

Zudem entfernt bitte vorab störende Elemente wie zum Beispiel Sportgeräte, Bügeleisen, o.a. Als Merkhilfe für euch dient der Satz: alles, was nicht aufs Foto soll: entfernen!

Je ruhiger die Umgebung, desto mehr steht ihr später im Fokus.

Wenn ihr euch in einem Hotel, Ferienwohnung, o.Ä. fertig macht, dann wendet euch vorher unbedingt an den Ansprechpartner und fragt nach dem hellsten Zimmer. Wenn ihr den Einfluss habt, dann könnt ihr zudem auf die Wand- und Teppichfarbe achten. Je farbneutraler diese sind, desto schöner werden die Fotos!

Überlegt euch, wer beim Getting Ready dabei sein soll. Auch hier bestimmt wieder ganz alleine ihr!

Genießt diese Momente mit euren Herzensmenschen – macht euch tolle Musik an, holt euch ein paar Snacks und Getränke und feiert diesen besonderen Moment!

Als Tipp für die Mädels: Schonmal dran gedacht wie cool es auf Fotos aussehen kann, wenn ihr euch alle in den gleichen Bademänteln fertig macht?

Viele Brautpaare möchten sich am Tag der Hochzeit gegenseitig etwas schenken oder eine kleine persönliche Liebesbotschaft übersenden.

Das Getting Ready eignet sich hierfür perfekt. Meistens sind die Trauzeugen die Überbringer und glaubt mir – die Fotos, die diese Momente einfangen sind ganz emotionale Erinnerungen und wirklich ein Highlight bei jedem Getting-Ready Shooting!

nur ihr zwei

Es gibt zwei verschiedene Arten der ersten Begegnung. Den „klassischen Einlauf“, bei der die Braut (oft begleitet) nach vorn zu ihrem Bräutigam schreitet und alle Gäste diesen besonderen Moment mit den Beiden gemeinsam erleben.

Oder den intimen First Look. Dieser First Look wird derzeit immer beliebter bei meinen Brautpaaren, denn er ist ein ganz besonderer Moment. Hier seht ihr euch noch vor der Trauung zum ersten mal! Dieses Herzklopfen möchte ich für euch festhalten und suche einen ruhigen Ort, an dem wir die Minuten, die nur euch gehören und die an diesem Tag so kostbar sind, festhalten können. Vielen Brautpaaren nimmt es die Aufregung, sich vorab zu sehen um die Zeremonie etwas entspannter zu genießen. Zudem hat es den Vorteil, das man das Paarshooting komplett vorab oder etwas splitten kann. So habt ihr im weiteren Verlauf mehr Zeit mit euren Gästen.

Das Ja-Wort!

Ein sensibles thema

Dieser Punkt zählt für alle Trauarten und wird in der heutigen Zeit immer wichtiger, weswegen ich es vorab gerne ganz besonders betone! Unter dem Begriff „Unplugged Wedding“ versteht man, dass die Hochzeitsgäste ihre Kameras und/oder Handys in den Taschen lassen und die Momente mit euch feiern.

Ihr gebt viel Geld für professionelle Fotos aus und tatsächlich kann es in gewissen Momenten meine Arbeit erschweren, wenn mit jemand die Sicht versperrt und meinen Freiraum der Bewegung damit eventuell unbeabsichtigt einschränkt.

Natürlich gilt dies nicht während des gesamten Tages! Eure Gäste dürfen natürlich eigene Momente festhalten – doch sensibilisiert sie, dass dies vor allem während der Trauung nicht gewünscht ist. Die meisten meiner Brautpaare lassen dies direkt vor der Trauung (wenn alle Gäste sitzen) noch einmal von der trauuenden Person ansprechen.

Hinweise & Tipps

Beim Standesamt läuft eine Trauung meist etwas bürokratischer ab. Dennoch muss sie nicht weniger emotional sein. Denn ihr seid es, die der Trauung Liebe und Gefühl geben. Mit euren Blicken und euren Berührungen. Eurem Lachen, euren Freudentränen.

Auch wenn die Dauer der Trauung meist ähnlich ist, handhabt jedes Standesamt eine etwas andere Philosophie der Trauung. Ich habe schon die schönsten und emotionalsten Standesamt-Trauung erlebt, jedoch auch welche, die sehr standardisiert waren. Vielleicht könnt ihr durch Freunde & bekannte Empfehlungen für tolle Standesämter in eurer Nähe herausbekommen.

Übrigens gibt es in manchen Bezirken auch sogenannte Aussenposten der Standesämter - dies sind meistens besondere Orte zu denen dann ein Standesbeamter "rauskommt" um euch in dieser besonderen Location zu trauen.

Ich habe zum Beispiel schon wundervolle standesamtliche Trauungen in wunderschönen Schlössern, denkmalgeschützen Reethäusern in der Heide und sogar Zeremonien auf einem alten Segelschiff begleitet. Diese Orte haben dann trotz der "formellen" Art und Weise eine sehr besondere Atmosphäre.

Hinweise & Tipps

Eine kirchliche Trauung ist immernoch der Klassiker. In einer Kirche getraut zu werden hat aber auch wirklich etwas magisches!

Wenn es um eine fotografische Begleitung geht, kann dies jedoch der Ort mit den meisten Einschränkungen für mich als Fotografin sein. Sprecht also bitte unbedingt vorab mit eurem Pfarrer/Pastor und sagt, dass ihr eure Trauung gerne von mir fotografisch dokumentieren lassen möchtet! Nicht überall ist dies gern gesehen oder gar erlaubt.

Ich spreche am Tag der Hochzeit aber auch nochmal kurz mit dem Geistlichen ob es gewisse Szenerien gibt, in der er mich bittet nicht zu fotografieren. Es wäre nur schade, wenn erst am Hochzeitstag direkt Probleme auftauchen. Ihr dürft aber ruhig vorab schon die Angst nehmen - ich verhalte mich grundsätzlich unauffällig und klettere definitiv nicht über Altare...

Einen wichtigen Hinweis habe ich noch für den Ein- und Auslauf in der Kirche!

Achtet bitte zudem darauf, dass ihr genügend Abstand (mindestens 3m) vom Geistlichen, den Trauzeugen oder anderen einlaufenden Personen einhaltet – sonst wird es kaum möglich sein, ein Frontalbild von euch beim Ein- und Auslauf zu erwischen. Auch wenn der Bräutigam vorne steht, hat er sonst keine freie und schöne Sicht auf seine Braut. Gerade wenn ihr euch dort zum ersten mal seht, wäre das doch super schade!

Solltet ihr in der Kirche seitlich zum Altar sitzen, und es nur einseitig Fenster geben, besprecht vorab gerne, dass ihr mit dem Gesicht zum Fenster sitzt. So seid ihr immer toll im Licht und die Bilder werden definitiv schöner.

Hinweise & Tipps

Bei einer freien Trauung habt ihr den meisten Freiraum welche Elemente ihr in eure Trauung integrieren möchtet. Bei dieser Zeremonie ist wirklich so gut wie alles möglich. Es gibt keine Regeln. Alles was ihr fühlt, ist genau richtig und wunderschön und verdient hier seinen Platz.

Die meisten Trauungen finden zur Mittagszeit statt. Vor allem im Sommer bei voller Sonne ist das nicht nur für die Bilder suboptimal. Auch für die Gäste könnte das sitzen in der starken Mittagssonne unangenehm sein. Schaut daher unbedingt, wo die Zeremonie stattfinden soll. Vielleicht gibt es einen schattigen Ort oder ihr könnt unter einem Sonnensegel sitzen. Wenn ein Sonnensegel oder Sonnenschirme geplant sind, achtet darauf weiße, neutrale und helle Töne zu nutzen – diese reflektieren nicht unschön auf Gesicht & Kleidung und mein Bildstil bleibt trotz der Beschattung erhalten.

Für die Positionierung von euch achtet unbedingt darauf, dass ihr mit dem Rücken zur Sonne sitzt damit man euch auf den Fotos nachher gut erkennt und ihr keine Augen zukneifen müsst oder starke Schlagschatten im Gesicht habt.

Ein persönliches Eheversprechen während der Zeremonie ist zum Beispiel eine wundervolle Möglichkeit um euren Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Ganz egal ob die Stimme versagt, die Hände zittern, oder Tränchen kullern. Dieser Moment wird eure Trauung zu einem absolut persönlichen Highlight machen! Sagt euch das, was ihr euch schon immer sagen wolltet. Solltet ihr Sorge vor einem Aussetzer haben, macht euch Notizen, am besten in ein kleines Heft oder eine Karte, das sieht später auf den Bildern schöner aus.

Gerne fotografiere ich eure verschriftlichten Eheversprechen auch schon beim Getting Ready.

wichtig zu wissen

Die Gratulationen und Gruppenfotos finden meistens direkt nach der Trauung statt. Dieser Programmpunkt der Hochzeit ist der, den die meisten Paare zeitlich immens unterschätzen!

Wenn im Anschluss gestellte Gästefotos mit dem Brautpaar gewünscht sind, gehen für diesen Programmpunkt (bei circa 80 Gästen) gut und gerne mal 1 bis 1,5 Stunden drauf. Zeit, in denen ich dann quasi nichts anderes fotografieren kann und was aus dem Stil der Reportagefotografie etwas herausbricht.

Aus diesem Grund empfehle ich meinen Brautpaaren ab einer Hochzeitsgesellschaft von mehr als 40 Personen auf diese Gruppenkonstellationen zu verzichten und stattdessen zum Beispiel in eine Photobox zu investieren. Hier könnt ihr im Laufe des Tages mit euren liebsten Gruppen lockere und ungezwungene Fotos machen.

Dennoch empfehle ich zumindest immer gewisse Kleingruppen zu fotografieren (Eltern, Großeltern, Trauzeugen,...). Denn auch wenn ihr euch diese gestellten Fotos grundsätzlich nicht wünscht – wer weiß, ob sie euch in ein paar Jahren nicht doch eine wichtige Erinnerung sind.

Bedenkt aber, dass ihr diese Personenauswahl wirklich genau kommunizieren müsst. Am besten übernimmt das auch einer eurer Trauzeugen, der anhand einer vorbereiteten Liste die gewünschten Personen zum Shootingort holt. Gebt den weiteren Gästen zu verstehen, dass man im Laufe des Tages ungezwungen gerne noch mal ein Bild gemeinsam machen kann, aber die Zeit nicht ausreicht um wirklich mit jedem einzelnen ein Brautpaarbild zu machen.

Das selbe gilt übrigens auch für das Gruppenfoto mit allen Gästen – überlegt euch ganz genau, ob ihr ein solches Foto wünscht und braucht. Erfahrungsgemäß ist immer jemand nicht auffindbar oder gerade zur Toilette und das aufstellen einer Gruppe ab 40 Personen benötigt seine Zeit – und vor allem einen geeigneten Ort. Zum Beispiel eine große Treppe auf der ich euch positionieren kann oder eine Möglichkeit von oben herab zu fotografieren (z.B. aus einem Fenster).

Grundsätzlich versuche ich übrigens im Laufe des Tages immer so viele Gäste wie möglich in ungestellten Momenten festzuhalten – so dass, wenn ihr mir genügend Zeit zwischen den großen Programmpunkten lasst, genug dokumentarische Fotos eurer Gäste entstehen werden und ihr eine tolle Erinnerung habt, wer mit euch euren großen Tag ausgiebig gefeiert hat.

TIPP für die Gratulationen:

Meistens starten die Gratulationen direkt nach eurem Auszug. Wie schon im Kapitel „Trauung“ angesprochen, solltet ihr euch hierfür ebenso einen schattigen Platz suchen (falls die Sonne scheint). Am einfachsten ist es, wenn ihr einfach so lange „auslauft“, bis ihr an einem schattigen Ort angekommen seid. Dort verweilend, werden eure Gäste dann zu euch zum gratulieren kommen und die Fotos entstehen bei besseren Lichtverhältnissen.

Immer mehr Paare verzichten übrigens auf das langwierige gratulieren der gesamten Gesellschaft und stoßen lieber mit allen auf eine tolle Feier an. Im Laufe des Tages werdet ihr sowieso mit euren Gästen ins Gespräch kommen wo dann jeder einzeln nochmal gratulieren kann. Dies sollte aber vorab mit den Gästen kommuniziert sein (z.B. als Ansprache vor der Trauung).

mit hochzeitstorte

mein highlight auf eurer hochzeit

Das Paarshooting ist mein absolutes Highlight auf eurer Hochzeit. Egal wie viel Zeit ihr mir dafür gebt, ein paar Momente nur für euch Zwei solltet ihr euch definitiv gönnen.

Genießt ein paar Momente Zweisamkeit! Lasst die Aufregung des bisherigen Tages hinter euch und taucht ein in eine kleine Auszeit voller Liebe. Fühlt das Glück, lasst die Welt einen Moment stillstehen. Schließt euch in die Arme. Dieser Augenblick ist nur für euch beide bestimmt.

Diese Bilder werden nicht nur wunderschöne Erinnerungen sein, sondern sollen euch immer daran erinnern, wie stark eure Liebe ist und wie sie euch in diesem besonderen Augenblick vereint hat.

beste zeit

bester Ort

In der Fotografie dreht sich fast alles ums Licht! Und das schönste Licht hat man in der sogenannten Goldenen Stunde. Die Fotos zu dieser Zeit werden warm und weich – wirklich ein Traumlicht für Portraitaufnahmen.

Die Uhrzeit des Paarshootings bestimmt das Ergebnis der Bilder also maßgeblich. Je nach Jahreszeit ist diese goldene Stunde zu unterschiedlichen Zeiten – grundsätzlich aber immer eine Stunde vor Sonnenuntergang!

Im Hochsommer findet zu dieser Zeit aber oftmals das Hochzeitsdinner statt. Aus diesem Grund schlage ich bei den Hochzeiten ein kleines „gesplittetes“ Paarshooting vor. Einmal ca. 30 Minuten während/nach dem Sektempfang und dann nochmal ein kleiner „Quickie“ bei Sonnenuntergang. Wir könnten z.B. einfach für 10 Minuten zwischen zwei Gängen raus in den Sonnenuntergang um diese besonderen Bilder mit einzufangen.

Grundsätzlich schaue ich mich immer schon während der Reportage nach geeigneten Locations für das Paarshooting um. Gerne könnt ihr mir aber auch im Vorfeld schon Bilder zukommen lassen, wenn euch ein Spot ins Auge fällt, der euch gefällt. So bekomme ich schonmal einen Eindruck von der Umgebung.

Aus fotografischer Sicht sei jedoch gesagt: jede noch so spektakuläre Umgebung wird in den falschen Lichtverhältnissen nur halb so schön sein, wie eine „unspektakuläre“ Umgebung mit den perfekten Lichtverhältnissen.

Seid also nicht irritiert, wenn ich euch genau konträr zum Eindruck positioniere. Ich ziehe immer das Licht der Location vor und ihr dürft euch sicher sein, dass dies immer in eurem Wohl passiert.

entspannt nach dem hochzeitstag

Solltet ihr euch für eine Location entscheiden, die zur Shootingzeit eventuell lichttechnisch nicht optimal ist, bietet sich immer ein After-Wedding-Shooting an!

Habt ihr zum Beispiel eine Umgebung, die für euch einen persönlichen Bezug hat, am Tag der Hochzeit aber nicht erreichbar ist, dann lasst uns doch einfach an einem anderen Tag – ganz entspannt, ohne Zeitdruck und Programmpunkten ein Shooting machen.

Auch wenn das Wetter am Tag eurer Hochzeit nicht so mitgespielt habt wie es euch erhofft habt, bietet das After Wedding Shooting eine tolle Möglichkeit, da wir ganz entspannt einen perfekten Tag abwarten können!

Sprecht mich einfach nochmal an wenn ihr euch ein solches Shooting wünscht. Zusammen mit der Reportage mache ich da immer einen Paketpreis.

Ruhepause aber abrufbereit

Das Hochzeitsdinner ist die Zeit, in der auch ich mal kurz verschnaufen und etwas essen kann. Denn die essenden Gäste fühlen sich auch nicht wirklich wohl, wenn sie kauend abgelichtet werden. Dennoch nutze ich natürlich die Gelegenheit um das Buffet, die einzelnen Gänge und eventuelle Reden während der Zeit zu dokumentieren. Ansonsten freue ich mich wenn ich an einem der Tische mit platziert werden kann, so dass ich einen guten Überblick über die Situation habe um schnell parat zu sein!

Wenn ich zudem einen Wunsch frei hätte, würde ich mir zu jedem Dinner Lichterketten und Kerzen wünschen. Die sorgen nämlich für eine unfassbar tolle Atmosphäre und schenken das schönste Licht für stimmungsvolle Bilder. Denn auch hier gilt wieder: alles reflektiert! So wird sich das bunte DJ-Licht auch in die Gesichter und auf die Kleidung widerspiegeln.

Let's get the party started!

Jetzt geht’s rund! Der „formelle“ Teil des Tages ist durch und nun heißt es FEIERN! Meistens wird die Party mit eurem Hochzeitstanz eröffnet. Und um es nochmal zu betonen: Auch hier ist warmes Stimmungslicht die schönere Wahl als knallbuntes DJ-Partylicht. Die dürft ihr gerne zur Partyeröffnung anschalten lassen – aber ich empfehle eine romantischere Beleuchtung für euren ganz persönlichen ersten Tanz! Egal ob Lichterketten oder Kerzenschein, … mit einem warmen, atmosphärischen Licht werden die Fotos vom Tanz zu etwas ganz Besonderem.

TIPP: Organisiert jemanden, der eure gesamten Gäste für den Tanz zusammentrommelt und in einem Kreis um euch aufstellen lasst. Wenn alle Gäste irgendwo verteilt stehen oder am Platz sitzen ist es nur halb so schön! Dann noch Wunderkerzen in die Hände und ihr habt eine wundervolle Atmosphäre!

30 Minuten Partyfotografie reichen im Übrigen aus um eure Fotoreportage stimmig enden zu lassen – auch wenn ich hoffe, dass ihr noch Stunden danach weiterfeiert!

Tempo raus!

und geniessen

Ich weiß, ich habe es schon in manchen Kapiteln angerissen, möchte es abschließend aber nochmal betonen!

Lasst euch Zeit! Bei allen Momenten!

Eine Hochzeit ist manchmal gut durchgetaktet – aber ihr sollt euren Tag genießen und die wunderschönen Momente aufsaugen. Daher mein Rat: Tempo raus! Genießt den Ein- & Auslauf während der Trauung, lasst euch Zeit beim Ringe anstecken und auch der Kuss darf gerne ein zweites mal wiederholt werden. Nicht nur für euch wird es durch die Ruhe emotionaler und intensiver – auch für mich ist es klasse bei diesen wichtigen und dennoch „kurzen“ Momenten genügend Zeit zu haben. So kann ich mitunter verschiedene Perspektiven und Anschnitte von ein und der gleichen Situation aufnehmen!

egal was kommt ...

Ich weiß, dass die größte Sorge der meisten Paare das Wetter ist. Was logisch ist – denn es ist der größte Faktor, der sich nicht beeinflussen lässt. So sehr ich euch gerne eine Gut-Wetter-Garantie buchen würde – leider sind auch mir da die Hände gebunden. Aber ich kann euch zumindest die Angst etwas nehmen.

Bei Trauungen und Dinner im Freien solltet ihr eine Alternative in der Hand haben um Stress im Vorfeld zu vermeiden. Sollte es regnen, besorgt zudem Regenschirme in weiß oder/und transparent. Solche „Accessoires“ sehen auf Fotos schön aus und reflektieren auch keine komischen Farben in die Gesichter.

Zum Thema Bilder: In meiner gesamten Laufbahn als Hochzeits-Fotografin hat es noch nie den gesamten Tag geregnet, wodurch ein Paarshooting immer irgendwie möglich war! Leichter Regen ist auf Fotos sogar meist nie sichtbar.

Versucht euch also nicht allzu doll verrückt zu machen – denn ihr könnt dagegen sowieso nichts tun!

Mein letzter tipp - der wichtigste!

Den letzten und wichtigsten Ratschlag den ich euch nun noch geben kann ist folgender:

Hört auf euer Herz!

Es gibt zig Meinungen und Ratschläge wie ein Hochzeitstag auszusehen hat. Nicht nur von euren Familien und Freunden werdet ihr Ratschläge bekommen auch bei der Recherche im Internet werden ihr Tipps für die „perfekte“ Hochzeit finden. Diese Ratschläge mögen für den einen passen – für den anderen aber wiederum nicht, denn jeder Mensch ist anders und hat andere Vorstellungen.

Hört daher vor allem auf euer Herz!

Klärt eure Wünsche an euren Tag. Egal was andere dazu sagen werden oder was die „Konventionen“ sagen. Zeigt euren Gästen wer ihr seid indem ihr eure ganz persönliche Hochzeit plant und feiert!

Ein Foodtruck mit Pizza und Burger? Lecker!

Chucks unterm Brautkleid? Mega bequem!

Mit dem Fahrrad zur Trauung? Auf los geht’s los!

Es gibt keine Regeln – es gibt nur euch!

Schreibt eure eigene Geschichte!

Auch meine Tipps und Hinweise hier sind nur Ratschläge. Lasst mich also auch unbedingt wissen, was euch wichtig ist und worauf ich achten soll.

Ich freue mich schon jetzt riesig auf euren Tag und stehe euch jederzeit gerne zur Verfügung um mit euch den Ablauf und die Wünsche des Tages zu besprechen!

Eure Vicky